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Für einen GmbH-Kredit bedarf es sehr vieler Nachweise, so z.b. Steuererklärungen, Steuerbescheide, Bilanzen, Businessplan, BWAs und Eigenkapital.

Banken sind nun einmal wählerisch. Nicht jedem geben sie Geld. Wird ein Kredit beantragt, wird der Antragsteller auf Herz und Nieren überprüft. Schließlich will die Bank sicherstellen, dass sie verliehenes Geld tatsächlich auch wieder zurückbekommt. Außerdem sind Banken nach den Basel-Richtlinien verpflichtet, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Kreditnehmers detailliert zu prüfen. Hinzu kommt, dass sich jeder einzelne Sachbearbeiter der Bank an diese Vorgaben halten muss, um keine persönliche Schadensersatzpflicht zu riskieren.

Was für Privatpersonen gilt, gilt in besonderem Maße für Kapitalgesellschaften. Privatpersonen führen ihren Einkommensnachweis durch Vorlage von Lohnbescheinigungen. Daraus lässt sich schnell die Leistungsfähigkeit des Kreditnehmers herauslesen. Bei einer GmbH ist dies komplexer. Für einen Außenstehenden ist es schwierig, die wirtschaftlichen Verhältnisse einer GmbH nachzuvollziehen. Gerade aus diesem Grunde sehen sich Banken veranlasst, die Leistungsfähigkeit der Bonität einer GmbH noch eingehender zu prüfen, als sie dieses bei Privatpersonen oder vielleicht auch Einzelunternehmern tun.

Die Prüfung beginnt meist bereits damit, dass die vollständige Einzahlung des Stammkapitals nachzuweisen ist. Nur dann ist die der GmbH eigentümliche Haftungsbeschränkung abgefedert. Schließlich haftet die GmbH grundsätzlich nur in Höhe ihres Stammkapitals.

Darüber hinaus muss ein GmbH-Geschäftsführer nach Möglichkeit eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)und möglichst die Bilanz aus dem letzten Geschäftsjahr vorlegen. Nur diese Unterlagen geben hinreichend Auskunft über die bestehende wirtschaftliche Situation der Gesellschaft. Liegen diese Unterlagen nicht vor, kann sich der GmbH-Geschäftsführer den Weg zur Bank eigentlich sparen. Die Situation lässt den Schluss zu, dass er es mit seinen Pflichten nicht hinreichend genau nimmt.

Über diese Unterlagen hinaus erwartet die Bank in aller Regel die Vorlage des oder der letzten Steuerbescheide, unter Umständen auch die damit verbundenen Steuererklärungen der Gesellschaft. Nur aus der Steuererklärung lassen sich gewisse Details entnehmen, die im Steuerbescheid oft nur in Zahlen verpackt sind.

Je nachdem, zu welchem Zweck die GmbH den Kredit benötigt, verlangen Banken auch die Vorlage eines Businessplans. Daraus muss sich die Perspektive herauslesen lassen, die mit dem Einsatz der Kreditmittel verfolgt und erzielt werden soll.

Hat die Bank nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen den Eindruck, dass die Bonität der Gesellschaft für die Kreditbewilligung nicht ausreicht, wird sie erfahrungsgemäß auf der Bürgschaft des Geschäftsführers und/oder eines Gesellschafters bestehen. Argumentativ wird dieser Wunsch damit begründet, dass eine Bürgschaftsübernahme für den Geschäftsführer kein Problem sein sollte, wenn er selbst davon überzeugt ist, die Kreditmittel sachgerecht zu verwenden und den Kredit bedienen zu können. Als alternative Sicherheiten kommen Immobilien, Fahrzeuge, Warenlager oder auch die Abtretung werthaltiger Forderungen in Betracht.