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24. Mai 2020 Aus Von

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Mobilfunkmast in München
Mobilfunkmasten auf einem Wohnhaus
Indoor Mobilfunkstandort der Deutschen Telekom
SIM-Karte zur Authentifizierung im Mobilfunknetz
Von links nach rechts: Mobilfunkmast mit Antennen für GSM, UMTS und LTE, Bahnfunkmast (für GSM-R) und Richtfunkmast (Knotenpunkt)

Mobilfunk ist die Sammelbezeichnung für den Betrieb von beweglichen Funkgeräten.

Darunter fallen vor allem tragbare Telefone, (Mobiltelefone, siehe auch: Mobilfunknetz) und in Fahrzeuge eingebaute Wechselsprechgeräte (etwa Taxifunk). Es existieren jedoch viele weitere Anwendungsbereiche, wie zum Beispiel mobile Datenerfassung, Funkrufdienste, Telemetrie, See- und Binnenschifffahrtfunkdienste, Jedermannfunk und Amateurfunk, die nicht ortsgebunden sind.

Die deutsche Bundesnetzagentur spricht von Öffentlichen zellularen Mobilfunkdiensten.[1]

Inhaltsverzeichnis

1 Landfunknetze
2 Satellitenkommunikation
3 Systematiken

3.1 Technische Systematiken
3.2 Nicht-öffentliche und öffentliche Mobilfunknetze

4 Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Mobilfunks

4.1 Gesellschaftliche Aspekte
4.2 Wirtschaftliche Bedeutung
4.3 Gesundheitliche Aspekte
4.4 Ökologische Faktoren

5 Geschichte der Mobiltelefonie in Deutschland

5.1 Statistische Daten zum Mobilfunk in Deutschland

6 Mobilfunkmarkt in Österreich
7 Mobilfunkmarkt in der Schweiz
8 Mobiltelefonie in Nordkorea
9 Mobilfunkanbieter
10 Literatur
11 Weblinks
12 Einzelnachweise

Landfunknetze

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Das „öffentliche bewegliche Landfunknetz“ (Autotelefon, öffentlicher beweglicher Landfunkdienst, öbL) war ein öffentliches Funknetz der Deutschen Bundespost für Nachrichtenverbindungen von beweglichen Funkstellen untereinander und mit Endstellen des öffentlichen Fernsprechnetzes. Die in diesem Netz gebotenen Dienste hießen „öffentliche bewegliche Landfunkdienste“.

Mit dem Landfunknetz war es möglich, über ein Autotelefon In- und Auslandsgespräche über das öffentliche Fernsprechnetz herzustellen: „Der Verbindungsaufbau von einem Teilnehmer des Fernsprechnetzes zum Pkw-Teilnehmer erfolgt über die gewöhnlichen Vermittlungseinrichtungen, eine Überleitvermittlung (die in das Funknetz überleitet) sowie über diejenige Landfunkstelle, die dem Pkw-Teilnehmer geographisch am nächsten liegt“. Die Fahrzeuge mussten mit einer Sprechfunkanlage ausgerüstet sein und sich im Versorgungsbereich einer festen Landfunkstelle befinden.

Satellitenkommunikation

Daneben existierten auch noch satellitengestützte Mobilfunknetze. Die Nutzung dieser Systeme, obwohl sie weltweit funktionieren, ist wegen unhandlicher und teurer Endgeräte und hoher Gesprächskosten nur in speziellen Bereichen sinnvoll. Es etabliert sich aber immer mehr durch bessere Technik und günstigere Preise dort, wo kein Festnetz oder terrestrisches Mobilfunknetz vorhanden ist, so etwa im Nahen Osten.

Systematiken

Technische Systematiken

Grob unterschieden werden Einwegesystem (Simplex-Betrieb), Mehrwegesysteme (Halb-Duplex und Duplex) und Mehrbenutzersysteme (Multiplex).
Bei Einwegesystemen ist nur der Empfang (Funkruf) oder seltener nur das Senden (Rundfunk, autonome Pegelstandsmelder der Wasserwirtschaft, Wetterstationen oder auch „Abhörwanzen“) möglich.
Bei Mehrwegesystemen kann das Endgerät sowohl senden als auch empfangen. Ist dies gleichzeitig möglich (wie bei Mobiltelefonen), so spricht man von Vollduplex.

Nicht-öffentliche und öffentliche Mobilfunknetze

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Mobilfunk unterteilt sich in einen öffentlichen und einen nicht öffentlichen Teil.

Die Aufteilung in öffentliche und nichtöffentliche Funkdienste stammt noch aus der Zeit vor der Postreform I. Derzeit ist in Deutschland die Bundesnetzagentur für die Vergabe der Frequenzen und Genehmigung der Funklizenzen zuständig.

Unter den nicht öffentlichen Mobilfunk fallen zum Beispiel der Flugfunk und der Betriebsfunk. Das Spektrum der Nutzer des Betriebsfunks reicht von der Polizei, der Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen (BOS-Funk = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) über Verkehrsbetriebe (zum Beispiel Flugfunk) und Taxi-Unternehmen bis zu privaten Unternehmen, beispielsweise des Baugewerbes.

Als CB-Funk (Citizens Band Radio, „Bürgerfrequenzband“, Jedermann-Funk, Bürgerfunk) bezeichnet man einen Funk im 11-Meter-Band auf insgesamt 80 Kanälen im Frequenzbereich von 26,565 MHz bis 27,405 MHz. Die Reichweite liegt bei etwa 10–15 km bei der höchstzulässigen Ausgangsleistung. Der Betrieb von mobilen Anlagen (insbesondere in Kfz) ist in Deutschland seit 1975 genehmigungs- und gebührenfrei.

Der Amateurfunk ist privater Funkverkehr, der das erfolgreiche Ablegen einer Prüfung voraussetzt, die zu einer staatlichen Genehmigung (Amateurfunkgenehmigung) führt. Jedem Funkamateur ist ein Rufzeichen zugeteilt. Die Frequenzen für Funkamateure sind international vereinbart. Insbesondere über Kurzwelle kann jeder Punkt der Erde erreicht werden. Auch ist die Verwendung von Amateurfunksatelliten möglich. Die Nutzung ist jedoch nur für rein private Zwecke erlaubt; das Austauschen von politischen Informationen oder der erwerbsmäßige Gebrauch ist zum Beispiel verboten. In den USA waren die ersten Funkamateure bereits 1911 aktiv, heute weltweit über eine Million, davon 78.000 in Deutschland (Stand 12/2003).

Die öffentlichen Mobilfunknetze werden von Mobilfunkbetreibern zur Verfügung gestellt. Sie können von jedermann benutzt werden. Die öffentlichen Mobilfunknetze sind die Funktelefonnetze, die Funkrufnetze, das Rheinfunknetz und das Seefunknetz.

Schnurlostelefone haben die Aufgabe, ein Funktelefon kurzer Reichweite über eine Basisstation mit dem drahtgebundenen Fernsprechnetz zu verbinden sowie interne Verbindungen zwischen mehreren, mit der Basisstation verbundenen, Mobilteilen zu ermöglichen. Dies kann jeweils als nicht-öffentliches Mobilfunknetz interpretiert werden.

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Mobilfunks

Gesellschaftliche Aspekte

Der Mobilfunk fand vor allem durch die GSM-Netze für Mobiltelefone (umgangssprachlich Handys) Mitte der 1990er Jahre starke Verbreitung. Dadurch wurde er zu einem gesellschaftlichen Phänomen („Handy-Etikette“).

An Sendemasten, die oft aus technischen Gründen an exponierten Lagen aufgestellt werden und dadurch Einfluss auf das Landschaftsbild nehmen, wird teilweise aus ästhetischen Gründen Kritik geübt.

Durch das Vermieten von Montageflächen für Mobilfunkantennen an geeigneten Bauwerken können Einnahmen erzielt werden. Auf diese Weise werden wenigstens teilweise die Kosten zum Unterhalt etwa historischer Sendetürme als technisches Denkmal gedeckt, wie beispielsweise beim Sendeturm des Senders Gleiwitz, des letzten bestehenden Holzsendeturms.

Wirtschaftliche Bedeutung

Heute ist der Mobilfunk ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor. Größtenteils private Mobilfunkgesellschaften konkurrieren um Marktanteile in einem in Deutschland gesättigten Markt. Die Mobilfunktechnik spielte eine besondere Rolle in der Entwicklung der New Economy und bei der Schaffung zahlreicher neuer Arbeitsplätze.

2010 wurde in Deutschland mit Mobilfunkdienstleistungen ein Umsatz von rund 141 Milliarden Euro erzielt;.[2] für 2016 wurden die Mobilfunkumsätze weltweit auf insgesamt rund 1,24 Billionen US-Dollar prognostiziert[3] Diese bedeutende Marktmacht und das Marktpotential beeinflussen die Objektivität wissenschaftlicher klinischer Studien.[4]

Gesundheitliche Aspekte

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Handystrahlung als „möglicherweise krebserregend“ ein.[5][6] Sie verweist dabei auf eine Studie aus dem Jahr 2004, die bei intensiver Nutzung von Mobiltelefonen ein um 40 % erhöhtes Risiko für die Entstehung eines Glioms ermittelte.[7][8]

Dagegen sind zahlreiche wissenschaftliche Institutionen (beispielsweise der in Österreich tätige Wissenschaftliche Beirat Funk) der Auffassung, dass für eine biologische Wirkung von Mobilfunkgeräten keine Belege verfügbar seien.[9] Potentielle Auswirkungen auf Kinder habe man erst vor kurzem zu untersuchen begonnen. Hierbei stelle sich das Problem, dass Studien mit Kindern und Jugendlichen in vielen Staaten aus ethischen Gründen verboten sind und daher nicht im gleichen Rahmen durchgeführt werden könnten wie mit anderen Altergruppen. Die Frage, ob es hierbei Unterschiede bei Kindern gebe, könne nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht seriös beantwortet werden.[10]

Ökologische Faktoren

Der Betrieb des Mobilfunknetzes verbraucht ungefähr 60 Gigawattstunden pro Jahr. Der Energieverbrauch des Mobilfunknetzes setzt sich aus dem Verbrauch der Basisstationen und der Zugangsnetze zusammen.[11] Dabei entfällt der weitaus größere Teil auf die Basisstationen.[12] Zu Beginn der Verbreitung der Netze stand die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit im Vordergrund (Quality of Service, QOS); Energieeinsparpotentiale wurden vernachlässigt. Dadurch könnten sich in Zukunft beträchtliche Verbesserungen ergeben.[13] Die Optimierung des Energiebedarfs im Mobilfunknetz ist daher ein wesentlicher Aspekt in den Ansätzen zur Green IT.

Geschichte der Mobiltelefonie in Deutschland

Siehe auch: Deutscher Mobilfunkmarkt
A-Netz Funktelefon (Hersteller: Fa. TeKaDe Nürnberg, 1963)

Erste Zukunftsvorstellungen von „Taschentelephonen“, mit denen jedermann „sich mit wem er will wird verbinden können, einerlei, wo er auch ist“, wurden 1910 in dem Buch Die Welt in 100 Jahren publiziert.[14] Seit 1926 gab es einen Vorläufer des öffentlichen Mobilfunks in Deutschland, den Zugfunk in Form einer handvermittelten öffentlichen Sprechzelle im F-Zug Berlin – Hamburg. Seit 1950 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland öffentliche Mobilfunknetze; sie waren nicht auf eine breite Vermarktung ausgelegt. Die Mobilfunknetze in Deutschland sind mit fortlaufenden Großbuchstaben benannt.

Das analoge handvermittelte A-Netz wurde 1958 von der Deutschen Bundespost unter der Bezeichnung Öffentlicher beweglicher Landfunkdienst (ÖbL) eingeführt und existierte bis 1977 (etwa 10.500 Teilnehmer).
Das analoge Selbstwählnetz B-Netz wurde 1972 eingeführt und war bis 2. Januar 1995 in Betrieb (ca. 27.000 Teilnehmer).
Das analoge C-Netz war ein zellulares Mobilfunknetz der deutschen DeTeMobil (früher Deutsche Bundespost). Es war die dritte und gleichzeitig letzte analoge Generation des Mobilfunks in Deutschland mit ca. 850.000 Teilnehmern und vom 1. Mai 1986 bis zum 31. Dezember 2000 in Betrieb.
Das erste digitale D-Netz in Deutschland wurde im Juli 1992 von der Telekom-Tochter DeTeMobil eingeführt.[15]
Das erste digitale E-Netz in Deutschland wurde 1993 von E-Plus eingeführt.
Die erste digitale nur auf GSM-R basierende Strecke (Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main) der Deutschen Bahn wurde 2002 in Betrieb genommen.
Die UMTS-Netze werden in Deutschland in den größeren Städten und Ballungszentren von allen Mobilfunkunternehmen angeboten.
2010 hat die Telekom Deutschland die erste Bodenstation der vierten Generation (LTE) in Deutschland in Betrieb genommen.[16]

Die Mobilfunknetze im GSM-Standard wurden in Deutschland anfänglich in D-Netze (900 MHz) und E-Netze (1800 MHz) unterteilt; mittlerweile haben alle vier deutschen GSM-Netze aber auch (in geringerem Umfang) Frequenzen im jeweils anderen Band.

Das Gesprächsvolumen umfasste in Deutschland im Jahr 2010 91 Milliarden Minuten pro Jahr und hatte damit einen Marktanteil von über 19 Prozent.[17]

Statistische Daten zum Mobilfunk in Deutschland

Mobilfunk in Deutschland[17][18][19][20][21][22]

Jahr

Teil-
nehmer
(Mio.)

Gesprächsvolumen
(Mrd. Minuten)

Daten-
volumen
(Petabyte)

SMS
versendet
(Mrd.)

MMS
versendet
(Mrd.)

abgehend
ankommend

1990
0,30

1992
0,53

1993
1,77

1994
2,48

1995
3,76

1996
5,55
0,10

1997
8,28

1998
13,91
1,00

1999
23,47
3,60

2000
48,15
11,40

2001
56,13
17,10

2002
59,13
18,40

18,4

2003
64,84
35,00
33,00

19,0

2004
71,32
38,00
36,00

19,7

2005
79,27
43,00
43,12
0,22
20,3

2006
85,65
57,11
52,76
0,84
20,1
0,14

2007
97,15
70,03
61,16
3,54
23,1
0,18

2008
107,25
86,14
71,37
11,47
27,8
0,18

2009
108,26
93,61
76,23
33,29
34,1

2010
108,85
102,32
82,07
65,41
41,5

2011
114,13
107,28
86,22
99,74
54,9

2012
113,16
108,61
87,48
155,64
59,8
0,80

2013
115,23
110,00
87,46
267,00
37,9

2014
112,63
111,44
88,54
393,00
22,5

2015
113,80
115,00

591,00
16,6

Mobilfunkmarkt in Österreich

Österreichischer Mobilfunkmarkt
Kommunikationsbehörde Austria

Mobilfunkmarkt in der Schweiz

Schweizer Mobilfunkmarkt, Natel

Mobiltelefonie in Nordkorea

Siehe auch: Informationsfreiheit in Nordkorea

Während Mobiltelefonie in anderen Staaten bereits als alltägliches Kommunikationsmittel etabliert worden war, blieben Mobiltelefone in Nordkorea mehrere Jahre lang verboten. Im Dezember 2002 wurden dann an ausgewählte Bürger versuchsweise 20.000 Mobiltelefone abgegeben, die im Juni 2004 wieder eingezogen wurden.

2007 bot der ägyptische Mischkonzern Orascom Group einen Weiterbau der langjährigen Bauruine des Ryugyŏng Hot’el an, sofern dessen Mobilfunktochter Orascom Telecom ein nordkoreanisches Mobilfunknetz aufbauen und über 25 Jahre lang betreiben könne. Daraufhin wurde im Folgejahr das Joint Venture Cheo Technology gegründet, das zu 75 Prozent Orascom und zu 25 Prozent dem nordkoreanischen Staat gehört und eine Lizenz zum Betrieb eines UMTS-Mobilfunknetzes in der Hauptstadt Pjöngjang erhielt. 2008 nahm es das Mobilfunknetz Koryolink in Betrieb. Die ersten vergebenen Telefonnummern begannen mit den Ziffern „1912“, dem Geburtsjahr des ehemaligen Präsidenten Kim Il-sung.[23]

2012 an Bord der USS Pueblo in Pjöngjang: Nordkoreanische Soldatin benutzt ein Mobiltelefon

Seitdem ist das Telefonieren innerhalb des nordkoreanischen Inlands bei verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten möglich, eine SIM-Karte mit 50 MB Datenvolumen kostet an die 200 Euro.[24] Für Auslandstelefonate existiert eine separate Frequenz, die jedoch in Nordkorea lebenden Ausländern vorbehalten ist. Verbindungen zwischen den beiden Frequenzen sind nicht möglich. Koryolink verzeichnete Ende 2009 90.000 Teilnehmer, Ende 2010 430.000 und im Februar 2012 eine Million.[25]

Bislang sind weder Gespräche ins Ausland noch die Nutzung des mobilen Internets möglich.[25] Weiterhin dürfen die offiziell importierten Mobilgeräte nicht über Memory-Cards, Videokameras oder eine Bluetooth-Funktion verfügen.[26]

Gleichwohl wurde 2013 die Produktion des ersten nordkoreanischen Smartphones „Arirang AS1201“ (entspricht den chinesischen Uniscope U1201) verlautbart.[27] Bereits ein Jahr später erschien ein weiteres Modell, das „Arirang AP121“, welches allerdings mit dem chinesischen Smartphone „THL W200“ identisch ist.[28]

Sämtliche Smartphones laufen mit Android, verfügen jedoch über keinen App-Store wie Google Play. Eigene Applikationen zu installieren, ist nicht möglich; das muss bei staatlich zugelassenen Händlern geschehen.[29]

Medienberichten zufolge müssen Personen, die einen Mobilfunk-Anschluss haben möchten, neben ihren persönlichen Daten auch eine Erklärung darüber abgeben, dass sie keine Anrufe tätigen, deren Inhalt Staatsgeheimnisse berührt, und das Gerät auch nicht missbräuchlich verwenden. Zudem soll die Erlaubnis der Sicherheitsbehörden nötig sein.[30] Im Grenzgebiet zu China sollen Menschen aber mithilfe von chinesischen Geräten auf das Netz des Nachbarlandes zugreifen und somit auch Auslandsgespräche führen können.[25][26][30]

Das Einführen von Handys war bis zum 7. Januar 2013 verboten. Entsprechende Geräte mussten bei Einreise abgegeben werden und wurden dem Eigentümer erst bei Ausreise wieder ausgehändigt.[31]

Mobilfunkanbieter

China Mobile, Hutchison Drei Austria, Nordic Mobile Telephone (NMT)
Mobilkom Austria, Magenta Telekom, Orange Austria, tele.ring
Schweizer Mobilfunkmarkt: Swisscom, Sunrise Communications, Salt Mobile
Telekom Deutschland, Vodafone, Telefónica Germany

Literatur

Robert Brunner (Hg.): Mehr Spaß und Infos mit UMTS. Erster umfassende UMTS-Ratgeber. März 2006, ISBN 3-00-017877-5.
Kölsch: Artikel „Zugfunk“ in: Handwörterbuch des elektrischen Fernmeldewesens, h. v. Ernst Feyerabend et al., Bd. 2. Springer, Berlin 1929, S. 871–874.
Susann Funke: Die Handymastensteuer. Eine neue Einnahmequelle der Gemeinden. Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2009, ISBN 978-3-8300-4676-9. 

Weblinks

Wiktionary: Mobilfunk – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
elektronik-kompendium.de: Grundlagen Mobilfunk
emf2.bundesnetzagentur.de: EMF-Datenbank & -karten
mobilfunk-geschichte.de: Geschichte des Mobilfunks in Deutschland

Einzelnachweise

↑ Öffentliche zellulare Mobilfunkdienste (Mobilfunkdienste) Abgerufen am 21. Mai 2012

↑ Umsatz mit Mobilfunkservices in Europa von 2008 bis 2015 (in Milliarden Euro), bei statista.com

↑ Prognose zum Umsatz der Mobilfunkbetreiber weltweit von 2011 bis 2020, bei statista.com

↑ Ulrich Warnke: Die Bundesregierung ist befangen. In Heike-Solweig Bleuel (Hrsg.): Generation Handy … grenzenlos im Netz verführt. Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2008, ISBN 978-3-86110-432-2.

Weltgesundheitsorganisation – Krebsrisiko bei intensiver Handy-Nutzung. Auf: sueddeutsche.de, 31. Mai 2011.

Auswertung – WHO sieht möglichen Zusammenhang zwischen Handys und Krebs. Auf: spiegel.de, 1. Juni 2011.

IARC press release 208 (PDF; 257 kB), 31. Mai 2011.

IARC press release 200 (PDF; 180 kB), zur Interphone Studie vom 17. Mai 2010.

↑ Wissenschaftlicher Beirat Funk (Hrsg.): Konsensusbeschluss WBF-Expertenforum 2019 . Wien, 18. November 2019 (PDF; 81 kB).

Wissenschaftlicher Beirat Funk – Gesundheit. In: https://www.bmk.gv.at. Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), 25. September 2019, abgerufen am 19. April 2020. 

↑ Mobile Networks Go Green – Minimizing power consumption and leveraging renewable Energy, ABI Research Report (2008)

↑ R. Taffazoli, V. V. Mattila: EU Strategic Research Agenda, e-mobility, Mobile and Wireless Communication, Technology Platform Version 7 (2008).

↑ Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDE): Aspekte der Reduzierung des Energieverbrauchs und der Verbesserung der Energieeffizienz in Kommunikationsnetzwerken (2009), S. 12ff.

↑ Überblick zu den kommunikationstechnischen Thesen aus Die Welt in 100 Jahren von 1910

↑ spiegel.de: 20 JAHRE DIGITALER MOBILFUNK: Vom Funk-Knochen bis zum iPhone

↑ Grünes Licht für 4G: Netztechnik startklar in Brandenburg (Memento vom 13. Mai 2011 im Internet Archive)

↑ a b Jahresbericht der Bundesnetzagentur 2009 (PDF; 5,4 MB)

Deutsche verschicken gut 34 Milliarden SMS pro Jahr. In: Heise online. 31. Mai 2010, abgerufen am 9. September 2018. 

Jahresbericht 2010. (PDF; 6,2 MB) Bundesnetzagentur, abgerufen am 9. September 2018. 

↑ http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Allgemeines/Presse/Pressemitteilungen/2012/120504_Jahresbericht2011_pdf?__blob=publicationFile

↑ http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Allgemeines/Presse/Pressemitteilungen/2015/150508_PK.pdf?__blob=publicationFile

↑ http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Allgemeines/Bundesnetzagentur/Publikationen/Berichte/2016/Jahresbericht2015.pdf;jsessionid=D9A919DECE309C2F6B8CA75AB2F55D5F?__blob=publicationFile&v=2

Nordkorea ist kein Funkloch mehr faz.net vom 28. September 2012

↑ https://www.heise.de/newsticker/meldung/31C3-Linux-ohne-Root-Zugang-in-Nordkorea-2507425.html

↑ a b c Mobile Phones Proliferate in North Korea. Wall Street Journal am 27. Juli 2012 (abgerufen am 5. August 2012).

↑ a b N. Korea disables key functions in new mobile phones: report, Koreanharad am 28. Juli 2012. (abgerufen am 5. August 2012).

Nordkoreas Antwort auf das Galaxy S4. Auf: 20min.ch am 12. August 2013

↑ NORTH KOREA TECH vom 25. November 2014

↑ Jörg Thoma: Universität Kim Il Sung: Zu Besuch bei Nordkoreas Informatikstudenten. In: Golem.de. 30. Dezember 2014, abgerufen am 9. September 2018. 

↑ a b Kim Tae Hong: No State Secrets on Koryolink! In Daily NK vom 9. Februar 2012 (abgerufen am 5. August 2012).

Ausländer dürfen Handys behalten, ntv vom 20. Januar 2013

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Mobilfunknetze in Deutschland

A-Netz (ca. 1952–1977) |
B-Netz (1972–1994) |
C-Netz (1985–2000) |
D-Netz (seit 1991) |
E-Netz (seit 1994) |
UMTS (seit 2004) |
LTE (seit 2010) |
5G (seit 2019)

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4170280-3 (OGND, AKS)

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  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/handelsvermittlervertrag-zwischen-wilhelma-pfla%c2%bcger-und-otto-lohse-geographische-informationssysteme-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-kassel/