GmbH Mantel-Kauf – Richtig umgesetzt die beste Lösung für den Start

Gemeinsam mit Gmbh Kauf erfolgreich sein

Auf Bewährtes greift man gerne zurück. Gerade bei einem Start als Unternehmer ist es konstruktiv, auf einem sicheren Fundament zu starten. Wer mit einer GmbH oder einer AG seine persönliche Haftung ausschließen oder zumindest auf ein Minimum reduzieren möchte, kann diese natürlich neu gründen. Die Neugründung einer GmbH oder AG kostet aber Zeit, erfordert einen hohen organisatorischen Aufwand und beinhaltet immer noch das Risiko, dass der Geschäftsführer und jeder, der für die Kapitalgesellschaft handelt und Geschäfte tätigt, bis zur endgültigen Eintragung in das Handelsregister persönlich in der Haftung bleibt.

Dieses Risiko wird vielfach völlig unterschätzt. Es ergibt sich daraus, dass der Unternehmer mit der Gründung der GmbH in aller Regel umgehend ins Geschäftsleben starten will und keine Zeit und kein Interesse daran hat, bis zur Eintragung ins Handelsregister die Hände in den Schoß zu legen. Bis zur Eintragung ins Handelsregister kann eine Menge Zeit vergehen, insbesondere dann, wenn das Registergericht die Satzung oder den Gründungsvorgang beanstandet. Gründe dafür gibt es zuhauf. Legt der Unternehmer dann sofort los, ist er unversehens in der Haftung.

Es versteht sich von selbst, dass es besser ist, das Risiko zu vermeiden. Dazu bietet sich an, auf eine Vorratsgesellschaft zurückzugreifen oder im Idealfall eine noch bestehende GmbH zu übernehmen. Im Geschäftsleben gibt es immer wieder Kapitalgesellschaften, deren Eigentümer eine andere Perspektive anstreben und Ihre bestehende Firma oder einen noch bestehenden Firmenmantel zum Verkauf anbieten.

Findige Unternehmer haben dieses Geschäftsfeld erkannt und machen es sich zur Aufgabe, solche Gesellschaften zu sichten und auf dem Markt zum Verkauf zu vermitteln. Vorteilhaft ist dabei, dass nicht nur der Mantel als solcher verkauft wird. Das Dienstleistungsangebot ist weitaus größer. Wer einen Mantel kauft, will und sollte vor allem wissen, was drin ist. Die Bonität und die wirtschaftlichen Hintergründe prägen natürlich den Wert eines GmbH-Mantels entscheidend. Es genügt nicht, die letzte Bilanz als Grundlage einer Kaufentscheidung zu nehmen. Bilanzen lassen sich schönen. Wichtig ist, hinter die Fassade zu schauen. Dazu gehört die Abfrage eventueller Eintragungen von Negativmerkmalen in Auskunfteien, die Einsichtnahme ins Handelsregister und allgemein die Vorprüfung eventuell bestehender wertmindernder und umgekehrt wertbildender Aspekte.

Das Ergebnis dieser Vorabprüfungen bildet die Grundlage, auf der ein Firmenmantel dann zum Verkauf angeboten und gekauft wird. So erwirbt der Kaufinteressent, der als Jungunternehmer eine Reihe anderer Aufgaben zu erledigen hat, nicht die „Katze im Sack“. Er weiß, was er kauft. Hat er gekauft, hat er das Gefühl einer gewissen Sicherheit und kann sich voll auf sein eigentliches Geschäftsmodell konzentrieren, während der Neugründer sich vielleicht noch mit registergerichtlichen Auflagen herumschlagen muss.